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Die 10 wichtigsten Inhaltsstoffe im Ergänzungsfutter für Pferde

Alle essentiellen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollte dein Pferd täglich über sein Futter aufnehmen. Für ein gesundes Pferdeleben sind Vitalstoffe enorm wichtig. Aber es gibt immer wieder Phasen, in denen der Nährstoffbedarf besonders hoch ist und die tägliche Aufnahme über das Grundfutter nicht ausreicht.

In diesem Fall kommen dann gesunde und hochwertige Ergänzungsfutter zum Einsatz. Es gibt eine Vielzahl an Ergänzungsfuttermitteln, die deinem Pferd bestimmte Nährstoffe zuführen und für verschiedene Probleme eine Lösung bieten. Welche Probleme deines Pferdes mit welchem Ergänzungsfutter gelöst werden können, erfährst du im Pavo Ratgeber „Wie Ergänzungsfutter die Pferdegesundheit unterstützen kann“.

Nicht selten sind Pferdebesitzer von der Vielzahl an Inhaltsstoffen überfordert. Welche Nährstoffe sind besonders wichtig? Und wie wirken diese unterstützend im Pferdekörper?

1. Aminosäuren für Pferde

Aus Aminosäuren werden Proteine bzw. Eiweiße gebildet. Die Aminosäuren werden über die tägliche Nahrung deines Pferdes aufgenommen und bestehen aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff. Zum jetzigen Zeitpunkt sind etwa 20 verschiedene Aminosäuren bekannt.

Wie und wo wirken Aminosäuren?

Für den Organismus deines Pferdes sind Aminosäuren essentiell. Besonders während der intensiven Muskelaufbauphase spielen die Aminosäuren eine wichtige Rolle. Sie unterstützen den gesunden und kräftigen Aufbau von Muskelgewebe.

Aber nicht nur für den Aufbau von Muskelgewebe werden Aminosäuren benötigt. Proteine sind an vielen weiteren, körperlichen Prozessen beim Pferd beteiligt. Eiweiß wird für das Immunsystem, für das Huf- und Haarwachstum, für die Bildung von Botenstoffen im Gehirn und Nervensystem sowie für die Zellgeneration im gesamten Pferdekörper benötigt. Ohne ausreichend Aminosäuren werden zahlreiche Prozesse im Organismus gehemmt. Daher werden Aminosäuren auch als „Bausteine des Lebens“ bezeichnet.

Welche Aminosäure-Quellen gibt es?

Aminosäuren werden in 2 Gruppen eingeteilt:

  • Die essentiellen Aminosäuren werden vom Körper nicht selbst hergestellt. Sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden. Zu den essentiellen Aminosäuren zählen z.B. Lysin, Methionin, Tryptophan, Leucin, Isoleucin, Threoin, Valin, Histidin und Phenylalanin.
  • Die nicht-essentiellen Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden. Eine Aufnahme muss nur bedingt über die Nahrung stattfinden. Bei Beschwerden, besonderen Bedürfnissen oder Aufnahmedefiziten sollten diese dennoch zugefüttert werden. Zu den nicht-essentiellen Aminosäuren zählen u.a. (Beta-)Alanin, Glutamin, Arginin und Glycin.

Über das tägliche Raufutter nimmt dein Pferd schon einen Großteil der benötigten Aminosäuren auf. Je nach Qualität des Raufutters können Pferde 20 bis 70 % der essentiellen Aminosäuren aus dem täglichen Raufutter verdauen und nutzen. Je besser die Qualität deines Raufutters ist, desto mehr Aminosäuren gehen in den Organismus deines Pferdes über.

Raufutter mit minderwertiger Qualität, welches besonders trocken und holzig ist, schließt die Proteine stark in den Stängeln ein. Die Nährstoffe werden dann gar nicht oder nur sehr schwerfällig im Dünndarm zerlegt. Es ist demnach sehr wichtig, auf die Qualität deines Raufutters zu achten. Falls du dir über die Qualität unsicher bist, empfehlen wir dir einen Raufutter Schnelltest.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Aminosäuren

Pavo MuscleBuild enthält unter anderem die essentiellen Aminosäuren Lysin und Methionin, die dein Pferd bei einem schnellen Muskelaufbau und bei der Stärkung seiner Muskulatur unterstützen.

Pavo MuscleCare ist mit Beta-Alanin angereichert und sorgt für eine optimale Versorgung von steifen oder verspannten Muskeln nach einem anstrengenden Training.
 

2. Biotin für Pferde

Biotin ist auch als Vitamin H bekannt, gehört aber eigentlich zu der Familie der B-Vitamine (Vitamin B7). Es ist ein wasserlösliches Vitamin, welches über die Dickdarmflora in den Organismus übergeht. In der Regel wird Biotin über die tägliche Nahrung aufgenommen. Eine schlechte Qualität des Futters kann jedoch dazu führen, dass dein Pferd zu wenig Biotin über das Futter aufnimmt. Und auch bei Hitze oder während einer trockenen Periode ist es möglich, dass deinem Pferd nicht genügend Biotin zur Verfügung steht.

Wie und wo wirkt Biotin?

Die Haut, das Fell und die Hufe deines Pferdes bestehen aus Kreatin, ein faseriges Protein. Für einen starken Aufbau von Kreatin wird Biotin benötigt. Der Pferdekörper kann Biotin nur in geringem Maße speichern. Einen Überschuss des Vitamins scheidet der Körper über den Darm aus.

Große Auswirkungen hat Biotin auf die Hufe deines Pferdes. Mangelerscheinungen sind daher dort oft als erstes erkennbar. In der Sommerzeit wirken Pferdehufe häufig brüchiger und trocken, da die Hitze den Hufen Flüssigkeit entzieht. Biotin unterstützt den Organismus deines Pferdes bei der Bildung von neuem und elastischem Hufhorn.

Biotin wirkt sich darüber hinaus positiv auf das Fellkleid und die Haut aus.

Welche Biotin-Quellen gibt es?

Ein hochwertiges Grundfutter wie Heu ist das A und O. Denn in der täglichen Ernährung finden sich meist die höchsten Anteile von Biotin. Aber auch Gras oder frisches Obst weisen oft einen hohen Wert an Biotin auf. Achte bei der täglichen Fütterung auf das richtige Verhältnis zwischen Raufutter, Weidegras, Mineralfutter und Kraftfutter. Wenn du dein Pferd überfütterst, wird die Darmflora gestört und die Synthese der Nährstoffe wird eingeschränkt.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Biotin

Pavo BiotinForte hat einen besonders hohen Biotin-Anteil und enthält zudem alle elementaren Bausteine für die Hufe wie Aminosäuren, Lecithin, Kupfer, Zink, Mangan und Schwefel.

Pavo Vital ist ein schmackhaftes, natürliches Mineralfutter, das zudem getreide- und melassefrei ist. Neben dem Tagesbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen enthält es außerdem ein Extra an Biotin und sorgt somit für eine optimale Unterstützung der Huf- und Fellgesundheit.

3. Calcium für Pferde

Der Mineralstoff Calcium ist ein essentieller Nährstoff für das gesamte Knochengerüst des Pferdes. Calcium wird auch als Mengenelement bezeichnet, da es in besonders großen Mengen im Organismus vorkommt. Pro Kilogramm Körpergewicht eines Pferdes sind bis zu 50 mg Calcium in den Knochen und im Gewebe vorzufinden.

Wie und wo wirkt Calcium?

Die größte Menge Calcium befindet sich in den Knochen und Zähnen. Der Mineralstoff sorgt im Skelett für Stabilität und Kraft. Eine kleine Menge an Calcium ist im Gewebe und Blut zu finden. Dort spielt es eine essentielle Rolle bei der Nerven- und Muskelerregbarkeit und stabilisiert die Zellmembranen im gesamten Pferdekörper. Darüber hinaus wird Calcium bei der Zellteilung benötigt.

Ein Mangel an Calcium ist bei Fohlen besonders schwerwiegend. Wenn sie bereits in den ersten Wochen nicht genügend Calcium bekommen, wird die Knochenfestigkeit beeinträchtigt und es kann zu Überbeinen, Verbiegungen oder Fehlstellungen der Gliedmaßen kommen. Auch ein Calcium-Mangel bei ausgewachsenen Pferden kann die Knochenstabilität schwächen und einen steifen Gang hervorrufen.

Welche Calcium-Quellen gibt es?

Eine ausgewogene und bedarfsgerechte Fütterung von hochwertigem Raufutter versorgt dein Pferd mit ausreichend Calcium. Kräuterreiches Heu ist oftmals calciumreich, aber auch Rübenschnitzel verfügen über eine große Menge des Mineralstoffs.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Calcium

Pavo Podo®Care unterstützt dein Fohlen in den ersten Lebensmonaten mit vielen essentiellen Baustoffen für einen starken Knochenbau. Neben einem hohen Calcium-Anteil enthält das Ergänzungsfutter auch die Mineralstoffe Phosphor, Magnesium und Vitamin D im richtigen Verhältnis.

4. Glucosamin für Pferde

Glucosamin ist ein hochkonzentrierter Aminozucker, der zu den natürlichen Knorpelschutzstoffen gezählt wird. Er ist ein Bestandteil des Bindegewebes, des Knorpels und der Gelenkflüssigkeit.

Wie und wo wirkt Glucosamin?

Glucosamin ist der wichtigste Schutzstoff für Knorpel und Gelenke. Dieser wird für eine kräftige Zellstruktur der Gelenke benötigt und sorgt für die Festigkeit des Knorpels. Zusätzlich „schmiert“ es die Gelenke und trägt so zum Erhalt der optimalen Gelenkgesundheit bei. Fehlt das Glucosamin, verschleißen die Gelenke und es kann zu schwerwiegenden Folgen kommen.

Welche Glucosamin-Quellen gibt es?

Ein gesunder Pferdekörper kann Glucosamin in ausreichender Menge selbst herstellen. Wenn dein Pferd fit ist und an keiner Krankheit leidet, musst du dir zumeist keine Gedanken über Glucosamin machen.

Im Alter des Pferdes lässt die Glucosaminproduktion nach, ebenso wird die Produktion während Gelenkkrankheiten oder Entzündungen wie z.B. bei Arthrose beeinträchtigt. Auch ein erhöhter Bedarf, z.B. bei dauerhaft starker Gelenkbeanspruchung im Turniersport, kann dazu führen, dass der Pferdekörper nicht in der Lage ist, selbst ausreichend Glucosamin zu produzieren. In diesen Fällen kann die Zufütterung des Knorpelschutzstoffs sinnvoll sein. Oftmals stammt das Glucosamin in Futterergänzungen aus natürlichen Quellen wie z.B. der Grünlippmuschel.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Glucosamin

Pavo Mobility enthält Glucosamin, Chondroitin und Hyaluronsäure, die eine gute Funktion der Gelenke und Produktion der Gelenkflüssigkeit unterstützen. Dieses Ergänzungsfutter kann präventiv bei Sportpferden oder bei Pferden mit Sehnen- und Gelenkproblemen eingesetzt werden.

5. Magnesium für Pferde

Wie Calcium ist auch Magnesium ein Mengenelement und somit in besonders großer Quantität im Pferdekörper zu finden. In den Knochen beträgt der Anteil an Magnesium fast 12 %. Darüber hinaus sind Spuren des Mineralstoffes auch in den Muskeln zu finden.

Wie und wo wirkt Magnesium?

Der Mineralstoff ist an vielen Prozessen des Körpers beteiligt. So kann es für lockere Muskeln sorgen, das Nervensystem sowie die Blutkreisläufe stimulieren, den Skelettaufbau unterstützen und den Widerstand gegen Stress beeinflussen.

Nach einem anstrengenden Training sind die Muskeln oft angespannt und dein Pferd hat möglicherweise stark geschwitzt. In dieser Situation ist der Bedarf an Magnesium besonders hoch. In Stresssituationen verbraucht dein Pferd ebenfalls Magnesium. Ein Mangel an Magnesium birgt das Risiko, dass dein Pferd noch anfälliger für Stress ist. Gestresste Pferde sollten unbedingt immer ausreichend Magnesium bekommen.

Heranwachsende Fohlen benötigen neben einer ausgewogenen Menge an Calcium auch genügend Magnesium. Achte unbedingt auf das richtige Verhältnis zwischen Calcium und Magnesium. Zu viel Calcium in der täglichen Ration verdrängt das Magnesium, welches dann unbenutzt über den Urin ausgeschieden wird.

Welche Magnesium-Quellen gibt es?

Die natürliche Quelle für genügend Magnesium ist Heu von sehr guter Qualität. Selten liegt der Magnesiumgehalt im Raufutter über 0,8 g pro Kilogramm. Weitere Futtermittel wie Hafer, Mais, Kleie und Zuckerrübenschnitzel besitzen einen Anteil von über 1 g Magnesium pro Kilogramm. Sollte das tägliche Grundfuttermittel nicht ausreichen, bieten sich entsprechende Ergänzungen an.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Magnesium

Pavo Eplus sorgt mit u.a. Magnesium für lockere Muskeln und optimiert die Muskelkoordination. Dein Pferd bewegt sich sichtbar geschmeidiger und kann Anstrengungen leichter aushalten.

Pavo E‘lyte versorgt dein Pferd nach starkem Schwitzen mit wichtigen Körpersalzen wie u.a. Magnesium, Natrium und Chlorid.

Pavo NervControl ist mit 3 Formen von Magnesium angereichert. Dieses Ergänzungsfutter hilft auf natürliche Weise, die innere Ruhe deines Pferdes wiederherzustellen und zu erhalten.

Pavo Podo®Care unterstützt mit 2,3 % Magnesium pro Kilogramm das gesunde Knochenwachstum bei jungen Fohlen.

6. Natrium für Pferde

Natrium ist ein Mineralstoff, der viele essentielle Funktionen im Organismus des Pferdes unterstützt. Besonders die Verbindung zwischen Natrium und Chlorid, auch als Salz (Natriumchlorid) bekannt, spielt in der Pferdefütterung eine wichtige Rolle.

Wie und wo wirkt Natrium?

Natrium zählt neben Chlor und Kalium zu den sogenannten Elektrolyten. Dies sind Körpersalze, die elementare Funktionen im Nervensystem übernehmen und an der Produktion von Enzymen sowie Hormonen beteiligt sind. Natrium ist wesentlich für den Wasserhaushalt im Organismus und für die Verteilung der Körperflüssigkeiten im Blut und Gewebe verantwortlich. Wenn Elektrolyte im Pferdekörper fehlen, können die Muskeln nicht mehr richtig arbeiten. Die Ausdauer und Leistungsfähigkeit deines Pferdes nimmt ab. Große Anstrengungen und Hitze bringen dein Pferd ins Schwitzen. Hierdurch verliert es neben Flüssigkeit und anderen Elektrolyten auch große Mengen an Natrium. Werden diese nicht wieder rechtzeitig aufgefüllt, kann dies zu einem Elektrolytmangel führen.

Welche Natrium-Quellen gibt es?

Die täglichen Futtermittel wie Raufutter enthalten kaum Salz. Eine natürliche Salzfütterung ist demnach nahezu unmöglich. Allein in Rüben und Melasse sind höhere Natriumvorkommen zu finden.

Um dein Pferd dennoch mit genügend Natrium zu versorgen, biete ihm grundsätzlich einen Salzleckstein an. Füttere deinem Pferd bei einem erhöhten Bedarf (z.B. wenn es oft und viel schwitzt) zusätzlich ein natriumreiches Ergänzungsfutter.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Natrium

Pavo E'lyte enthält neben Natrium weitere wichtige Körpersalze und unterstützt dein Pferd beim Aufbau einer Flüssigkeits- und Elektrolytreserve. Somit tritt ein Mangel an Körpersalzen weniger schnell auf. Nach der Belastung wird das Flüssigkeits-/Elektrolytgleichwicht zudem schneller wieder ausgeglichen.

7. Selen für Pferde

Selen zählt zu den Spurenelementen und wird im Pferdekörper nur in kleinen Mengen benötigt, für die Gesundheit ist es dennoch enorm wichtig. Für den Zellschutz, aber auch für starke Muskeln ist Selen essentiell.

Wie und wo wirkt Selen?

Das lebenswichtige Spurenelement Selen wird vom Pferdekörper zwar nur im Milligramm-Bereich aufgenommen, beeinflusst aber verschiedene Stoffwechselprozesse im Organismus. Es unterstützt die körpereigenen Abwehrkräfte, ist an der Bildung von Antikörpern und Botenstoffen beteiligt, stimuliert mit weiteren Vitalstoffen die Zellteilung und unterstützt die Fruchtbarkeit. Besonders die antioxidativen Eigenschaften von Selen werden geschätzt.

Ein Mangel an Selen zeigt sich durch ein schwaches Abwehrsystem, Leistungsdefiziten und Verspannungen der Muskulatur. Auch Haarbruch, eine steife Hinterhand und Sommerekzem können auf ein Defizit an Selen hinweisen.

Welche Selen-Quellen gibt es?

Selen wird kaum über das tägliche Raufutter aufgenommen. Daher ist es wichtig, Selen durch ein vollwertiges Mineralfutter oder über Futterergänzungsmittel anzubieten.

Beachte aber, dass du deinem Pferd niemals zu viel Selen zufütterst. Eine Überdosierung von mehr als 10 mg Selen pro Tag kann zu einer Vergiftung führen. Solltest du einen Mangel an Selen oder eine Überdosierung feststellen, setze dich unbedingt mit deinem Tierarzt in Verbindung.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Selen

Pavo Eplus ist mit 6 mg organischem Selen pro Kilogramm angereichert. Die antioxidativen Eigenschaften des Selens unterstützen in Zusammenarbeit mit weiteren Mineralstoffen und Vitaminen die Neutralisierung freier Radikale in den Muskeln.

8. Vitamin B für Pferde

Unter Vitamin B wird eine Gruppe aus 8 wasserlöslichen Vitaminen zusammengefasst. Dazu gehören Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (B3), Pantothensäure (B5), Pyridoxin (B6), Biotin (B7), Folsäure (B9) und Cobalamin (B12). Diese Vitamine sind an verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Pferdekörper beteiligt. Dein Pferd kann den Vitalstoff nur in geringen Mengen im Organismus speichern. Sorge daher dafür, dass dein Pferd immer mit ausreichend B-Vitaminen über die Fütterung versorgt wird.

Wie und wo wirken B-Vitamine?

Die 8 B-Vitamine sind an einer Vielzahl von Prozessen im gesamten Organismus beteiligt. So unterstützen verschiedene B-Vitamine den Kohlenhydratstoffwechsel, die Oxidations- und Reduktionsprozesse von Fettsäuren und Aminosäuren im Körper sowie die Herstellung von roten Blutkörperchen. Darüber hinaus sind einige B-Vitamine antioxidativ wirksam und unterstützen somit ein gesundes Abwehr- und Nervensystem. Stress, Nervosität, Leistungsschwäche, Appetitlosigkeit und ein angeschlagenes Immunsystem können Anzeichen für einen Vitamin-B-Mangel sein. Da diese Mangelerscheinungen aber unspezifisch und darüber hinaus vielfältig sind, empfehlen wir dir ein Gespräch mit deinem Tierarzt. Eine schlechte Heuqualität, eine gestörte Darmflora oder Stress können ein Defizit auslösen. Auch zu viel Kraftfutter kann der Grund für einen Vitamin-B-Mangel sein.

Welche Vitamin B Quellen gibt es?

Die artgerechte Fütterung von hochwertigem Raufutter versorgt dein Pferd mit den benötigten B-Vitaminen. Ein vollwertiges Mineralfutter enthält ebenfalls alle B-Vitamine.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Vitamin B

Pavo HealthBoost ist unter anderem mit den Vitaminen B1, B2, B6 und B12 angereichert. Mit seinem ausgeglichenen Vitamin- und Mineralstoffkomplex aktiviert es die körpereigene Abwehr, verleiht deinem Pferd zusätzliche Energie und unterstützt sein Darmgleichgewicht.

Pavo MultiVit15 ist ein vollständiger Vitaminzusatz und enthält auch die Vitamine B1, B2, B6 und B12. Es ist die richtige Unterstützung beim Fellwechsel und für ein gesundes Immunsystem.

9. Vitamin C für Pferde

Das wasserlösliche Vitamin C ist auch unter dem Namen „Ascorbinsäure“ bekannt. Pferde können Vitamin C in der Regel selbst herstellen. Das Vitamin ist für ein starkes Immunsystem und für diverse Stoffwechselvorgänge essentiell.

Wie und wo wirkt Vitamin C?

Vitamin C besitzt eine besonders starke, antioxidative Wirkung. Es unterstützt die normale Funktion des Immunsystems und neutralisiert freie Radikale im Körper. Darüber hinaus fördert Vitamin C Entgiftungsprozesse im Körper und stimuliert die Kollagenbildung für Gelenke, Knorpel, Fell und Hufe.

Ein schwerwiegender Mangel kommt selten vor. Durch bestimmte Situationen, z.B. nach Krankheiten, in einer Stresssituation oder während des Fellwechsels kann sich der Vitamin-C-Bedarf deines Pferdes erhöhen. Außerdem lässt die Eigensynthese von Vitamin C im Alter des Pferdes nach.

Welche Vitamin-C-Quellen gibt es?

Pferde können im Gegensatz zu Menschen das Vitamin C selbst im Körper herstellen, da ein spezielles Enzym die Produktion der Ascorbinsäure anregt. Über das tägliche Futter muss Vitamin C nicht aufgenommen werden, wenn dein Pferd gesund und fit ist.

Eine Zufütterung von Vitamin C kann in besonderen Situationen (Krankheiten oder bei alten Pferden) über natürliche Quellen wie Hagebutten, Fenchel oder Karotten erfolgen. Auch spezielle Ergänzungsfuttermittel versorgen dein Pferd mit Vitamin C.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Vitamin C

Pavo MultiVit15 ist ein vollständiger Vitaminzusatz und enthält 14.000 mg Vitamin C pro Kilogramm. Darüber hinaus enthält es auch die Antioxidantien Vitamin A und E.

10. Vitamin E für Pferde

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin und gilt als starkes Antioxidans. Der Pferdekörper kann Vitamin E nicht selbst synthetisieren. Es wird über eine ausgewogene und gesunde Fütterung aufgenommen.

Wie und wo wirkt Vitamin E?

Das starke Antioxidans sorgt dafür, dass Abfallprodukte, wie freie Radikale, in den Zellen und dem Gewebe neutralisiert werden. Besonders während des Trainings ist Vitamin E essentiell, da es durch eine antioxidative Wirkung Muskelschäden oder Muskelübersäuerungen vorbeugen kann. Auch bei weiteren Entzündungen wie z.B. Arthritis wirkt Vitamin E unterstützend.

Fehlt Vitamin E im Körper, sind die Zellen nicht mehr ausreichend vor freien Radikalen geschützt. Die Antikörperbildung wird beeinträchtigt und das Immunsystem wird schwächer. Darüber hinaus kann sich ein Vitamin-E-Mangel auf die gesunde Herz- und Skelettmuskulatur auswirken. Ferner ist Vitamin E auch als Fruchtbarkeitsvitamin bekannt. Ein Mangel kann somit zu Fruchtbarkeitsstörungen führen.

Welche Vitamin-E-Quellen gibt es?

Der tägliche Vitamin-E-Bedarf wird in der Regel aus frischem Gras aufgenommen. Ein täglicher Weidegang reicht für die Versorgung demnach oft aus. Auch in Sonnenblumen-, Weizenkern- und Maiskernöl sind Spuren von Vitamin E zu finden. Öl kann in kleinen Mengen unter das Pferdefutter gemischt werden.

Pavo Ergänzungsfutter-Empfehlung mit Vitamin E

Pavo EPlus ist das Ergänzungsfutter für lockere Muskeln. Durch Vitamin E unterstützt dieses Ergänzungsfutter die gesunde Funktion der Muskeln.

Pavo MuscleCare unterstützt den Pferdekörper durch Vitamin E und weiteren Vitalstoffen bei der Neutralisierung von Abfallstoffen in den Muskeln.

Pavo Fertile ist mit dem Furchtbarkeitsvitamin E angereichert und unterstützt die Rosse und die Aufnahmefähigkeit deiner Stute.

Pavo MultiVit15 bietet deinem Pferd viele zusätzliche Vitamine z.B. während des Fellwechsels. Es enthält einen hohen Anteil des Antioxidans Vitamin E sowie Vitamin A und C.

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