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2. Quali Emmerich-Praest

Teilnehmer erlebten in Praest ein Déjà-vu

Vergleicht man die Ergebnislisten der ersten und zweiten Qualifikation zum Pavo-Jungpferde-Cup 2017, so kann man ins Staunen geraten. Denn sowohl in der Dressurpferdeprüfung Klasse L wie auch der Springpferdeprüfung Klasse L erscheinen die gleichen Namen auf den vorderen Plätzen. So nehmen schon zu einem recht frühen Zeitpunkt der Cup-Saison einige Starterpaare eine Favoritenrolle ein.

Denn wie auch in der ersten Wertung in Rhede konnte sich in Praest First Finesse DB den Dressursieg sichern. Die fünfjährige westfälische Stute überzeugte erneut auf ganzer Linie und sorgte dabei vor allem im Trab für lobende Anerkennung bei den Richtern. Als Einziges der beim RFV Praest vorgestellten Pferde erhielt die dunkelbraune First Selection x Roh Magic-Tochter eine 8,0 im Trab. Den Galopp, den Schritt, die Durchlässigkeit und den Gesamteindruck der von Helena Kamper vorgestellten Stute bepunkteten die Richter jeweils mit einer 7,5. Diese Note schlug dementsprechend auch als Endnote für die Reiterin vom RFV Jagdfalke Brünen und ihr talentiertes Nachwuchspferd zu Buche, die sich somit bereits über Goldschleife und Pavo-Siegerdecke Nummer zwei freuen konnten. Die einzige 8,0 für den Galopp vergab das Richterduo wiederum an die zweitplatzierte, ebenfalls westfälisch gezogene Stute Die oder Keine ST. Diese Fuchsstute, abstammend von Don Juan De Hus x De Niro erzielte zudem eine 7,5 für den Trab, die Durchlässigkeit und die Gesamtbeurteilung. Eine 7,0 gab es für den Schritt. Letztendlich wurde es eine Endnote von 7,3 für die junge Stute, die mit ihrer Reiterin Mareike Mondrowski 0,2 Abzug verbuchen musste. Dieses Paar startete für den RV Wanderfalke-Drevenack. Auch den dritten Rang belegte ein Pferd mit westfälischem Brand. Christian Ridder, ZRFV Lützow Selm-Bork-Olfen, stellte die von Damon Hill x Fidermark abstammende Damon’s Deshira eindrucksvoll vor und wurde dafür mit der Endnote 7,2 bewertet. Die sechsjährige Stute wurde in den Grundgangarten jeweils mit einer Wertnote von 7,5 ausgezeichnet, erhielt für die Durchlässigkeit eine 6,5 und für den Gesamteindruck eine 7,0.
 

 

Auch im Springen wurde der Vorsiegerin bereits die zweite Goldschleife angesteckt. Hedartier sprang unter dem Sattel von Jil Klupiec im Praester Parcours in toller Manier und erntete hierfür die Wertnote 8,0. So führte die fünfjährige niederländisch abstammende Stute von Zambesi x Zacharov (Capello's Boy), eingekleidet in ihre zweite Siegerdecke, die Ehrenrunde an. Doch der Reiterin vom Hünxer Reit- und Fahrverein gelang nicht nur dieses Kunststück. Denn ebenfalls genau wie in Rhede konnte sie auch hier mit ihrem zweiten Pferd Hoover zusätzlich den dritten Rang erspringen. Hoover, der gleichaltrige und gleichsam von Zambesi abstammende Wallach (Muttervater: Indorado), machte damit einen weiteren Doppelerfolg für Jil Klupiec perfekt. Mit ihm erhielt sie ein Ergebnis von 7,6. Die Note 7,7 und damit Platz zwei sicherte sich Marie-Luise Honig vom RFV Blücher Pfalzdorf. Sie stellte den 2012 geborenen Con Dinaro von Con Chello x Dinard L vor.

Im Verlauf der zweiten Qualifikation, in der Antje Bossig von der Firma Pavo auch selbst vor Ort war, um die Schleifen und Ehrenpreise zu vergeben, haben sich mit ihren Zweifach-Erfolgen First Finesse DB und Hedartier bereits eine Favoritenrolle eingeholt. Entsprechend sind es ihre Reiterinnen,

die die aktuelle Cup-Wertung mit jeweils 100 Punkten anführen. In der Dressur auf Platz zwei rangiert nun Caroline Demey mit 89 Punkten vor Sarah Geistert mit 88 Punkten. 89 Punkte und damit den zweiten Rang der Spring-Wertung erritt sich Marie-Luise Honig. Hier folgt Werner Brömmel mit 48 Cup-Qualifikationspunkten. Nach dieser an ein Déjà-vu erinnernden Qualifikation darf man schon jetzt gespannt sein auf die dritten Wertungsprüfungen um den Pavo-Jungpferde-Cup, die vom 02. bis zum 05. Juni 2017 in Ratheim ausgetragen werden. Während dann First Finesse DB und Hedartier um den Hattrick antreten, werden es die anderen Starter mit ihren Pferden sicherlich nicht unversucht lassen, auch an eine Siegesschleife zu kommen.

Bericht: http://www.pemag.de/
Fotos: Guido Sanders, Equine Photo Niederrhein