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4. Quali Ratheim

Lady Diamond und Quick Step Fantasia Z siegen in Ratheim

Sowohl in der Dressur als auch im Springen sah man bei der vierten Qualifikation zum Pavo-Jungpferde-Cup 2017 neue Teilnehmer auf den Siegerrängen. Beim RFV Ratheim kamen am Pfingstwochenende Anfang Juni einige neue Talente zusammen. In den geschlossen ausgeschriebenen Jungpferdeprüfungen auf L-Niveau präsentierten die Reiter ihren vierbeinigen Nachwuchs für den großen Sport und hofften dabei natürlich auch auf gute Platzierungen für die Cup-Rangierung. In der Dressur konnte mit Abstand Lady Diamond, eine sechsjährige Rheinländerstute, geritten von Claudia Haller, hervorstechen. Die versierte Meerbuscher Reiterin, die auch als Ausbilderin hocherfolgreich ist, setzte die Oliver Twist x Laurentianer-Tochter perfekt in Szene, sodass diese ausschließlich mit 8-er Noten bewertet wurde. Eine 8,5 erhielt die bewegungsstarke Braune in Trab und Galopp, jeweils eine 8,0 gab es für Schritt, Durchlässigkeit und Gesamteindruck. Mit der Gesamtnote 8,2 setzte sich dieses Paar, startend für den Förderkreis Dressur Neuss, deutlich an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Mit einer 7,2 teilten sich in Ratheim zwei Pferde den zweiten Platz. Das war zum einen Fürst Felizio, ein sechsjähriger Westfalenwallach, abstammend von Fürst Piccolo x Dimension. Der schmucke Fuchs erhielt jeweils die Wertnote 7,5 für Trab und Gesamteindruck, seinen Schritt, seinen Galopp und die Durchlässigkeit bewerteten die Richter mit einer 7,0. Vorgestellt wurde Fürst Felizio von Lea Marie Sievers vom RFV St. Georg Haldern 1926. Zum anderen erzielte Danny Belucci unter seiner Reiterin Svenja Ludwig, die für die RG Hof Balte an den Start ging, dieses Ergebnis. Der eindrucksvolle Hengst, 2011 geboren, stammt ab von Don Frederico x Sunny-Boy. Er erhielt für Trab, Galopp und Gesamteindruck jeweils die Note 7,5. Mit einer 7,0 wurde seine Durchlässigkeit bepunktet, eine 6,5 erhielt der Braune für seinen Schritt.

Im Springen siegte mit Quick Step Fantasia Z eine Zangersheider Stute, gezogen von Quasimodo Z x Enrico, geboren im Jahr 2011. Die Schimmelstute galoppierte unter ihrer Reiterin Nathalie Bree zu einer Wertnote von 7,1. Dieses Paar ritt für den Eschweiler PSV. Der zweite Platz im Parcours ging an die für den Förderkreis Grand Prix Düsseldorf startende Carolin Hoffmann. Sie hatte Nelly la sweet, eine rheinische Stute von Numero Uno x Contendro, gesattelt. Mit der sechsjährigen Braunen ersprang sie die Wertnote 6,7. Dicht dahinter platzierte sich mit einer 6,6 der sechsjährige Rheinländerwallach Camaro, ein Sohn von Castellini x Phoenix. Dieser wurde von Manfred Blaß für den RFV Erkelenz vorgestellt. In der Dressur wie auch im Springen wurden die erfolgreichsten Paare dieser Wertung zum Pavo-Jungpferde-Cup von Jacques van den Boom persönlich beglückwünscht und mit Ehrenpreisen ausgestattet. Er ist der Regionalmanager NRW des niederländischen Futtermittelherstellers und verfolgt auch in der aktuellen Saison interessiert die Darbietungen der Teilnehmer. In Siegerdecken gekleidet und mit Goldschleifen ausgestattet, zogen also Lady Diamond und Quick Step Fantasia Z auf die Ehrenrunden und ließen sich für ihre herausragenden Leistungen feiern. Nachdem mit der Qualifikation in Ratheim die Halbzeit dieser den Pferdenachwuchs besonders fördernden Turnierserie bereits erreicht ist, lohnt es sich, einen Blick auf den aktuellen Punktestand zu werfen. Die Dressur-Gesamtwertung wird nun angeführt von Svenja Ludwig und Danny Belucci, zweitplatziert in dieser Qualifikation, insgesamt 180 Punkte auf dem Konto habend. Über 176 Punkte und damit die zweite Position der Wertung können sich Sarah Geistert und Djamila G freuen. Platz drei belegt mit 160 Punkten Marlies Keith mit ihrem Pferd Quasar's Querido. Im Springen führt unangefochten Jil Klupiec, die mit Hedartier bisher bereits dreimal in Folge siegen konnte. Dieses Paar verfügt entsprechend über 150 Wertungspunkte. Mit 94 und 93 Punkten folgen Antonia Brüse und Benjamin Flunkert sowie ihre Vierbeiner Clueso SP und Caipirol F auf den Plätzen zwei und drei. Hier zeigt sich: Dranbleiben lohnt sich! Denn die ersten Starterpaare haben nun die Mindestanzahl

von vier Qualifikationen bereits geritten und sind auf einem guten Weg, sich für das große Cup-Finale im September zu empfehlen.