Pavo, Pferdefutter und Versorgung von Pferden

Pavo GrassamenSpeziell für Pferdeweiden entwickelt

GrassSeed | Pavo

Produktinformation

Die Grundversorgung des Pferdes besteht aus Gras. Das Weideland in Deutschland ist im Allgemeinen mit der Grasmischung BG11 eingesät, die auf den Rindviehbedarf ausgerichtet ist. Diese „übliche“ Grasmischung ist durch einen sehr hohen Anteil an Englischem Raygras eines modernen Typs gekennzeichnet, der sehr schnell wächst (Intensivweide) und einen hohen Eiweißgehalt hat (für eiweißreiche Milch).

Für Pferde ist diese Grasmischung deutlich weniger geeignet, da Pferde damit zu viel Eiweiß (Stickstoff) aufnehmen. Sie haben einen Bedarf an strukturreichem Gras. Zudem ist das herkömmliche Gras schlecht an das Fressverhalten der Pferde angepasst (sehr kurzes Abgrasen). Kühe reißen im Gegensatz zu Pferden Gras mit der Zunge ab, wobei der Grashalm ausreichend lang stehen bleibt. Da der Wachstumspunkt des üblichen Englischen Raygrases ein Stück über dem Boden liegt, kann es einfach nachwachsen, nachdem Kühe es beweidet haben. Wenn allerdings Pferde eine solche Weide abgrasen, kommen die Standard-Gräser nur schwer wieder in Gang. Zudem haben Grasweiden vom Typ BG11 einen hohen Stickstoffbedarf (es muss also viel gedüngt werden), was für Pferdeweiden weniger wünschenswert ist.


Online bestellen      Händlersuche

Wichtige Eigenschaften

Zusammenstellung der Saatmischung für Pferdeweiden

Welches Gras ist für Pferde geeignet?

  1. Da Pferde Gras kurz abfressen, ist es wichtig, Sorten für die Mischung zu wählen, die einen niedrigen Wachstumspunkt haben. Wenn nämlich der Wachstumspunkt der Gräser abgefressen wird, wird das Wachstum gestoppt. Im Gegensatz zu üblichen (Rindvieh-)Gräsern haben die Sorten in der Pavo-Mischung einen sehr niedrigen Wachstumspunkt.
  2. Auch die Standfestigkeit der Gräser hat eine hohe Bedeutung. Durch eine höhere Standfestigkeit der Pflanzen wird die Grasnarbe dichter und somit gegen die Einwirkung der Pferdehufe widerstandsfähiger.
  3. Die Sorten sollten strukturreich sein (also kein Gras für Intensivweiden, das viel Stickstoff benötigt, um schnell zu wachsen).

Unter Berücksichtigung dieser Punkte ist die Saatmischung speziell für Pferdeweiden entwickelt worden. Sie besteht aus:

  1. Vier unterschiedlichen Englischen Raygräsern des alten Typs (20 % Cadans Raygras, 20 % Orantas Raygras, 15 % Boulevard Raygras, 5 % Bizet Raygras), die sich durch einen niedrigen Wachstumspunkt, ausgezeichnete Strukturwerte, eine hohe Standfestigkeit und eine hohe Resistenz gegen Kronenrost auszeichnen.
  2. 10 % Rotschwengel
  3. 12 % Wiesenrispengras
  4. 15 % Timothy Gras
  5. Kräutermischung mit 1,5 % Boxhornklee, 0,4 % Wilde Möhre, 0,4 %Petersilie, 0,4 % Ruchgras und 0,3 % Spitzwegerich.

Vorteile

  • niedriger Wachstumspunkt und damit widerstandsfähiger gegen kurzes Abweiden

  • extra Struktur und dadurch gesündere Verdauung

  • hohe Resistenz gegen Kronrost (Schimmel) und damit extra schmackhaft

  • bildet eine dichte Grasnarbe

  • besonders geeignet für Weiden, die mit weniger Stickstoff(-Dünger) versorgt werden

  • mit speziellen Kräutern, die die Gesundheit des Pferdes (Luftwege, Verdauung, Vitalität) und den Geschmack des Grases verbessern

 

Anwendung

Tipps für die Einsaat 

Pferdeweiden können von April bis September eingesät werden, wobei die heißen Sommermonate weniger geeignet sind. Bei der Einsaat sollte man sich an die Empfehlung von 45-60 kg Grasmischung pro Hektar halten. Weiterhin sollte berücksichtigt werden, dass bei breitwürfiger Einsaat oder beim Einsäen von sehr kleinen Parzellen eine höhere Saatmenge notwendig ist (also ca. 60 kg/ha).

GrassSeed sollten Sie am besten von einem landwirtschaftlichen Experten (z.B. Landwirt, Lohnunternehmer) einsäen lassen. Ein Profi kann am besten bestimmen, wie die Saatbettbereitung und das Einsäen erfolgen sollten, da er den Boden in Ihrer Region kennt.

Über- und Durchsaat

Geilstellen, Maulwurfshügel und Frostschäden verursachen offene Stellen. Durch Über- oder Durchsäen kann man sie mit gutem Gras füllen. Dafür mähen Sie erst das Gras, bevor Sie den Boden mit einer Egge, Schleppe oder Rechen lockern. Das Aussäen kann dann per Hand oder mit einem Kunstdüngerstreuer erfolgen. Abschließend wird das Land gewalzt.

Eine Durchsaat sollte von einem Experten (z.B. Landwirt, Lohnunternehmer) durchgeführt werden. Die besten Zeiten zur Über- oder Durchsaat  sind Februar und März und Mitte August bis Mitte Oktober. Abhängig vom Zustand der Weide werden hierfür 20-30 kg Pferdegrassaat benötigt.

Fütterungsempfehlung

 

Pavo GrassSeed ist 24 Monate haltbar. Das Produktionsdatum dieser Grassaat ist auf der Verpackung notiert. 24 Monate nach der Produktion kann die Grassaat noch verwendet werden, aber ab diesem Zeitpunkt verschlechtert sich die Keimung der Samen.


Zusammensetzung

Download Produktinformationen

Inhaltsstoffe

Domiatti Raygras 20 %
Montreux Raygras 20 %
Orantas Raygras 20 %
Timothee 15 %
Wiesenrispengras 12 %
Rotschwengel 10 %
Spitzwegerich 0,3 %
Boxhornklee 1,5 %
Wilde Möhre 0,4 %
Petersilie 0,4 %
Ruchgras 0,4 %

Haltbarkeit

24 Monate ab Herstellungsdatum

Häufig gestellte Fragen

Sie haben eine Frage?

Stellen Sie Ihre Fragen an die Pavo FütterungsBeratung. Alle Fragen werden persönlich durch einen Experten beantwortet.

Telefon:
0800-0000734 (gratis aus Deutschland)
0800-201734 (gratis aus Österreich)

eMail:
Um effektiver zu arbeiten, beantworten wir Ihre Fragen gerne persönlich am Telefon. Geben Sie uns bitte eine Telefonnummer an unter der wir Sie zwischen 9.00-16.00 Uhr erreichen können.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nur Fragen zur Pferdefütterung beantworten können.

Zum Fütterungsformular

 

Kunden auf Pavo Grassamen

Facebook Kommentare