Pavo, Pferdefutter und Versorgung von Pferden
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Pferdefutter und Rohstoffe: Welches Pferdefutter für Ihr Pferd?

Nur die allerbeste Qualität gelangt in die Futtermittel von Pavo, von der Anlieferung bis zur Endkontrolle wird stets die Qualität der Pferdefuttermittel überprüft und sichergestellt, dass das Futter für Ihr Pferd besonders schmackhaft und gesund ist. In jedem Sack Pferdefutter müssen die zur Herstellung verwendeten Rohstoffe angegeben werden. Die Rohstoffe sind der Menge nach geordnet, das bedeutet, dass der Rohstoff mit der höchsten Menge an erster Stelle steht und der Rohstoffe mit der geringsten Menge an letzter Stelle steht.

Einige generelle Informationen zum Pferdefutter

Kraftfutter ist eine Mischung aus verschiedenen Inhaltsstoffen, die zusammen eine komplette Ergänzung zum Raufutter formen. Wenn man sich für Kraftfutter entscheidet – in Form von Pellets oder Müslis – wurden hier meistens ebenfalls extra Vitamine und Mineralien zugefügt. Es gibt verschiedene Sorten Kraftfutter, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Pferdefuttermittel sind groß. Nicht nur die Zusammensetzung ist anders, sondern auch die Verdaulichkeit und somit der Nährwert. Heutzutage sind alle Hersteller verpflichtet die Rohstoffe mit Namen und in abnehmender Reihenfolge auf der Verpackung oder dem Label anzugeben.

Woraus besteht Pferdefutter/Kraftfutter?

Kraftfutter (Pellets oder Müslis) wird aus mehreren Rohstoffen zusammengesetzt. Als Energielieferant wird Getreide wie Hafer, Gerste, Weizen und Mais gebraucht. In Müsli findet man auch viele bearbeitete Varianten von Getreide wie gequetschter Hafer, gequetschte und gepuffte Gerste, Weizen oder Mais. Für extra Eiweiß werden meistens erhitzte Sojabohnen, Sojaschrot oder Erbsen verwendet. Als Ballaststoffquelle eignen sich Sojahüllen, getrocknetes Gras oder Luzerne sehr gut. So gut wie alle zusammengesetzte Kraftfutter enthalten Vitamine und Mineralien. In Müsli werden diese oft in Form von kleinen Körnern zugefügt.
In günstigem Pferdefutter für Pferde findet man auch häufig andere Rohstoffe wie Rapsschrot, Maiskleber und Palmenkernsplitter. Als Energiequelle werden oftmals günstigere und weniger schmackhafte Rohstoffe wie Tapioka (stärkereich) und Kokosschrot (fettreich) verwendet. Manchmal werden ebenfalls Rübenschnitzel und Stroh verwendet. Rübenschnitzel sind schmackhaft und nahrhaft, können aber uneingeweicht eine Darmverstopfung verursachen.

Hersteller sind verpflichtet alle Rohstoffe auf der Verpackung anzugeben. Prüfen Sie einmal welche Rohstoffe sich in Ihrem Futter befinden!

Getreide im Pferdefutter

"Ein Pferd das arbeitet, verdient den Hafer" ist ein Ausdruck, der vielen bekannt sein wird. Seit jeher wurden Pferde mit dieser Getreidesorte zugefüttert. Hafer und anderes Getreide enthält viel Stärke. Diese kann von Pferden in Energie umgewandelt werden. Die Verdaulichkeit der Stärke ist abhängig von der Getreidesorte.
Einige Getreidesorten müssen zur optimalen Verdauung zuerst einer Hitzebehandlung unterzogen werden, bevor sie vom Pferd gut genutzt werden können. Dieser Prozess ist vergleichbar mit dem Kochen von Speisen z.B. dem Kochen von Kartoffeln. Ein Prozess der  von Mensch fast täglich angewandt wird . Dadurch können wir die Stärke aus den Kartoffeln besser verdauen. Leider haben wir im rohen Zustand fast keine Chance die Stärke aus der Kartoffel zu verdauen.  Um eine bessere Stärkeverdauung zu erzielen werden viele Getreidesorten gequetscht, gekocht, gewalzt oder expandiert (gepufft). Ein gutes Beispiel ist Mais: Nach dem Expandieren wird aus dem Mais natürliches Popcorn und die Stärkeverdaulichkeit wird dadurch für das Pferd erheblich verbessert.

Getreide wird immer gern gefressen, es ist nahrhaft,  aber leider nur einseitig. Eine Ration mit ausschließlich Getreide als Pferdefutter ist nicht gesund. Getreide ist randvoll mit Energie, enthält aber wenig Vitamine und Mineralien, außerdem sind einige wichtige Mineralien von Getreide in einem ungeeigneten Verhältnis enthalten. Das ideale Kalzium-Phosphor Verhältnis für ein Pferd beträgt 2:1. In Getreide ist es aber 1:2, das bedeutet, dass eine große Ration Getreide immer mit extra Vitaminen und Mineralien (Kalzium) ergänzt werden muss. Der Eiweißgehalt der meisten Getreidesorten ist in Ordnung (8 – 12%), aber die Qualität des Eiweißes nicht sehr gut. Aufgrund des niedrigen Gehaltes  an Baustoffen (Eiweiß, Mineralien), ist Getreide weniger für aufwachsende Pferde geeignet. Es kann aber ein guter Energielieferant das Pferd sein. Achtung: Passen Sie auf, dass Sie Ihr Pferd nicht mit Getreide überfüttern. Das kann Koliken oder Huf Rehe zur Folge haben. 

Hafer

Hafer ist bereits seit Generationen als ‚das ,,Pferdegetreide‘‘ bekannt. Pferde fressen den Hafer gern. Neben viel Stärke und etwas Zucker, besitzt Hafer einen soliden Bast (Rohfasern). Aufgrund dieses großen Bastes, ist der Energiewert von Hafer niedriger als von anderen Getreidesorten. Denn aus Rohfasern kann ein Pferd weniger Energie holen als aus Stärke. Traditionell bekommen Pferde gequetschten Hafer, wobei die Hülse um den Hafer aufgebrochen wird. Dadurch können die Verdauungssäfte einfacher an die Stärke im Haferkorn gelangen. Das Zerquetschen von Hafer ist nur für Pferde mit Gebissproblemen, die schlecht kauen können, sinnvoll.

Wenn Sie viele ganze Getreidekörner im Mist Ihres Pferdes finden, ist dies ein Zeichen für schlechtes Kauen. Kontrollieren Sie das Gebiss Ihres Pferdes auf Haken. Wenn Ihr Pferd zu schnell und gierig frisst, vermischen Sie den Hafer dann mit einer Hand voll Luzerne- oder Strohhäcksel. Ihr Pferd wird länger kauen, was der Verdauung zu Gute kommt.’

Gerste

Gerste wird im Pferdefutter immer häufiger gebraucht, weil sie viel Energie enthält; der Bast ist dünner und der Stärkegehalt höher als bei Hafer. Die Stärke von Gerste ist im Vergleich zu Hafer weniger gut verdaulich für das Pferd. Daher wird Gerste meistens in eingeweichter, flockiger oder gepuffter Form gefüttert.

Weizen

Weizen ist viel einseitiger als Hafer oder Gerste. Weizen besitzt nämlich einen sehr dünnen Bast und besteht hauptsächlich aus Stärke. Hierdurch ist der Energiewert hoch, aber es sind kaum Ballaststoffe enthalten. In Kombination mit anderen Getreidesorten können Pferde sehr gut mit Weizen gefüttert werden. Purer Weizen zu füttern ist abzuraten: Weizen ist zu einseitig.

Dinkel

Dinkel ist eine sehr alte Getreidesorte. Im Gegensatz zu den heutigen Gewächsen wie Weizen, Gerste und Mais, wurde Dinkel nie kultiviert. Es ist also ein sehr ursprüngliches Gewächs. Der ungepellte Dinkel fällt durch seinen hübsch geformten Bast auf. Dieser enthält wertvolle Ballaststoffe, die die Darmfunktion stimulieren. Der Kern des Dinkels ähnelt dem Weizenkorn stark und kann vom Pferd sehr gut.

Mais

Was den Nährwert betrifft, ähnelt Mais dem Weizen stark. Die Qualität der Stärke ist allerdings deutlich anders: Maisstärke wird viel langsamer verdaut als Stärke aus anderem Getreide. Ganzen Mais zu füttern sollte deswegen auch vermieden werden. In gequetschter oder gepuffter Form (natürliches Popcorn) ist Mais sehr gut verdaulich.

 

Pferdefutter: Getreide (Neben-) Produkte

Weizenkleie

Weizenkleie sind Hülsen vom Weizenkorn, die übrig bleiben, nachdem die Stärke zum größten Teil aus dem Korn geholt wurde. Die Stärke wird vor allem in der Lebensmittelindustrie gebraucht und die Weizenkleie vor allem in der Pferdefütterung. Weizenkleie enthält mehr Eiweiß als Getreide (16%), aber die Qualität dieses Eiweißes ist mäßig. Der Stärkegehalt ist niedrig und der Ballaststoffgehalt hoch, wodurch Weizenkleie für Pferde ungefährlich ist. Weizenkleie enthält genau wie Getreide wenig Mineralien und das Kalzium-Phosphor Verhältnis ist ungünstig. Weizenkleie hat eine abführende Wirkung. Wenn Ihr Pferd an Durchfall leidet, muss das füttern von Kleie unbedingt vermieden werden.

Weizengrießkleie

Weizengrießkleie ist vom Nährwert  vergleichbar mit Weizenkleie, mit dem Unterschied, dass Weizengrießkleie etwas mehr Eiweiß enthält. Weizengrießkleie wird gern von Pferden gefressen und im Pferdefutter genutzt.

Weizenkleber

Weizenkleber entsteht bei der Stärkegewinnung aus Weizen. Der Kleber ist eiweißreich und kann darum beim Menschen eine Allergie verursachen. Bei Pferden ist dies nicht der Fall. Weizenkleber ist aufgrund seines bitteren Geschmacks im Pferdefutter nicht sehr beliebt.

Haferflockenabfallmehl

Auch Haferflockenmehl besteht aus einem Rest, der bei der Stärkegewinnung aus Haferflocken entsteht. Das Abfallmehl besteht hauptsächlich aus dem Bast des Hafers. Dieser Bast ist schwer verdaulich und gibt dem Pferd darum wenig Energie. Haferflocken sind ein günstiger Rohstoff und werden darum oft für energiearme Pferdefutter verwendet. Haferflockenabfallmehl riecht muffig, vergleichbar mit dem Geruch von nassen Zeitungen; es wird nicht immer gern von Pferden gefressen.

Ölhaltige Samen

Ölhaltige Samen enthalten selbstverständlich viele Öle. Vergleichen Sie einmal den Fettgehalt von Hafer und Leinsamen; Hafer enthält fast 5% Fett, während Leinsamen mehr als 30% Fett enthalten. Aufgrund des hohen Fettgehaltes, ist das Zufüttern dieser Samen sehr beliebt.

Leinsamen

Leinsamen enthalten viel Öl und sorgen für ein schönes, glänzendes Fell Ihres Pferdes. Leinsamen können ebenfalls abführend wirken. Geben Sie Ihrem Pferd keine großen Mengen unbehandelter Leinsamen, da Leinsamen giftige Stoffe enthalten. Durch Hitzebehandlung (oder durch Kochen) werden diese Stoffe aufgespaltet und sind anschließend vollständig unschädlich. Sobald nach dem Abkühlen ein graues Gelee auf den Leinsamen entsteht, kann man sie perfekt füttern. Vermischen Sie diese mit ein bisschen nasser Kleie oder Kraftfutter.

Sojabohnen

Sojabohnen enthalten viel Eiweiß und sehr gesundes Öl. Für Menschen gilt, dass Sojabohnen gut als Fleischersatz dienen können. Aber passen Sie auf, sie enthalten auch einige schädliche Stoffe. Bei Erhitzung werden diese Stoffe unschädlich gemacht. Darum werden meistens dampferhitzte oder gepuffte Sojabohnen im Pferdefutter verarbeitet.

 

Nebenprodukte im Pferdefutter

Auch für die Nebenprodukte von ölhaltigen Samen gilt, dass ein oder mehrere Teile aus dem ursprünglichen Samen stammen. Aus den ölhaltigen Samen werden z.B. Leinöl, Palmöl, Kokosöl und Sojaöl gewonnen. Diese Öle sind in unserer Ernährung vor allem wegen ihrem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren wie Linolsäure und Linolensäure bekannt. Die Überbleibsel mit spezifischen Merkmalen werden in der Pferdefütterung verwendet. Kokosschrot und Palmenkerne können Theobromin enthalten. Dies gehört zu den verbotenen Dopingstoffen nach dem Reglement der FEI.’

Leinmehl

Leinmehl ist ein Restprodukt aus der Leinölgewinnung. Es enthält viele Ballaststoffe und Eiweiße und wenig Öl. Leinsamen ist bei Pferdehaltern beliebt, aber auch teuer. Auf Verpackungen und in Prospekten wird oft angegeben, dass ein Nahrungsprodukt Leinöl oder sogar Leinsamen enthält. Passen Sie auf: In vielen Fällen werden nämlich nicht Leinsamen, sondern das Leinmehl verarbeitet. Dieses Leinmehl enthält viele Eiweiße und wenig Öl.

Kokosschrot

Kokosschrot ist ein Restprodukt aus der Kokosölgewinnung. Es enthält viele und teils schwer verdauliche Ballaststoffe. Aufgrund des angebrannten Geruchs, finden Pferde diesen Rohstoff nicht besonders schmackhaft. Kokosschrot kann Spuren von Doping enthalten (Theobromin). Wenn Sie laut des Reglements der FEI an einem Turnier teilnehmen, muss dieser Rohstoff folglich vermieden werden.

Palmenkerne

Auch für Palmenkerne gilt, dass wenn Sie laut des Reglements der FEI an einem Turnier teilnehmen, Ihr Pferd dieses Nebenprodukt nicht gefressen haben darf. Dieser Rohstoff kommt in den Produkten von Pavo nicht vor.

Sojaschrot

Sojaschrot ist ein Restprodukt aus der Sojaölgewinnung. Es ist hervorragend als Eiweißquelle im Pferdefutter geeignet. Eiweißreiche Rohstoffe riechen nicht besonders schmackhaft, werden aber trotzdem gut von Pferden gefressen.

Sojahüllen

Wenn neben dem Öl auch noch das Eiweiß (schrot) aus der Sojabohne gewonnen wurde, dann bleibt nur noch die Hülle über. Diese nennen wir Sojahüllen. Sojahüllen sind eiweiß- und fettarm, aber ballaststoffreich. Diese Ballaststoffe werden vom Pferd sehr gut verdaut. Sojahüllen sind so gut wie geruchsneutral und werden gut von Pferden gefressen.

Rüben und Möhren

Eine Rübe oder Möhre ist eine Frucht, die unter der Erde wächst. Jeder kennt die orange Wintermöhre, aber auch Kartoffeln und Tapioka gehören zu den Rüben und Möhren. Genauso wie die Früchte oberhalb der Erde, enthalten die Rüben viele Nährstoffe. Vor allem viel Stärke und Zucker.

Wintermöhre

Wintermöhren stellen einen wahren Leckerbissen für Ihr Pferd dar. Sie enthalten vor allem viel Wasser. Ihr Pferd wird also von ein paar Möhren am Tag nicht dick. Neben viel Wasser und einem bisschen Zucker, enthalten Möhren natürliche Provitamine A (Betakarotin).

Futterrübe

Auch Futterrüben enthalten viel Wasser. Sorgen Sie dafür, dass die Rüben frei von Sand sind, bevor sie gefüttert werden.

Tapioka und Maniok

Tapioka und Maniok sind zwei verschiedene Namen für dieselbe Rübe. Tapioka ist reich an Stärke und wird in der menschlichen Ernährung viel für Produkte wie Krabbenbrot verwendet. Pferde schätzen den von Natur aus bitteren Geschmack nicht. Tapioka wird gelegentlich für Pferdefutter verwendet um den Herstellungspreis zu senken, da Tapioka ein relativ günstiger Rohstoff ist.

Kartoffel

Kartoffelnwurden früher Arbeitspferden zugefüttert. Einige Pferde sind allergisch gegen Kartoffeln und bekommen Probleme an den Beinen (Kartoffelekzem).

Nebenprodukte von Rüben und Möhren

Auch aus Rüben und Möhren können unterschiedliche Bestandteile gewonnen werden. Ein bekanntes Beispiel ist Zucker, aus der Zuckerrübe stammend. Der Rest wird häufig als eine Art Rübenschnitzel umschrieben. Beispiele von Restprodukten sind Rübenmelasse und Rübenschnitzel.

Melasse

Dieser Rohstoff sieht aus wie Sirup. Melasse ist ein Restprodukt der Zuckergewinnung für menschliche Nahrungsprodukte. Melasse wird so gut wie für alle Sorten Kraftfutter gebraucht. Melasse ist ein Geschmacksverstärker, weil sie viel Zucker enthält und ist außerdem ein perfektes Mittel um feste Pellets zu pressen. Der Zuckergehalt kann von 1 bis 7% variieren. Pferde lieben sie!

Rübenschnitzel

Rübenschnitzel sind ein Restprodukt aus der Zuckergewinnung. Sie bestehen hauptsächlich aus Ballaststoffen. Diese Ballaststoffe kann das Pferd sehr gut verdauen und ähneln darum den Sojahüllen. Leider dehnen sich trockene Rübenschnitzelpellets in Wasser sehr stark aus. Bis zu 6 Mal ihres eigenen Volumens!  In trockener Form sind Rübenschnitzel gefährlich für Pferde. Die Schnitzel müssen immer erst eingeweicht werden (1 Teil Rübenschnitzel mit 4-6 Teilen Wasser), bevor sie an Pferde gefüttert werden. So vermeiden Sie Darmverstopfungen.

Pflanzliche Öle im Allgemeinen

Pflanzliche Öle werden aus Getreide oder Samen gewonnen. Bekannte Öle, die an Pferde gefüttert werden, sind Leinöl, Speiseöl und Sojaöl. Pferde können alle Öle gut verdauen. Sie liefern Energie und verhelfen zu einem prächtig glänzenden Fell. Wenn ein Kraftfutter kein zugefügtes Öl enthält, kann man seinem Pferd circa eine Teetasse pflanzliches Öl täglich zufüttern. Für extra Energie in der Ration, kann man bis zu 300 ml täglich zufüttern. Passen Sie auf, geben Sie nicht zu viel!

Leinöl

Leinöl enthält viele ungesättigte Fettsäuren und ist sehr gesund. Es ist aber gleichzeitig auch begrenzt haltbar.

Speiseöl

Speiseöl  ist eine Mischung aus unterschiedlichen Ölen und kann dementsprechend pro Marke in seiner Zusammensetzung verschieden sein.

Sojaöl

Dieses Öl ist sehr schmackhaft und stellt weniger Anforderungen was die Aufbewahrung betrifft als Leinöl.

Sonnenblumenöl

Sonnenblumenöl ist recht hitzestabil und stellt weniger Anforderungen an die Aufbewahrung.


Pferdefutter Pellet Rohstoffe
Pferdefutter Rohstoffe

Macht Hafer als Pferdefutter Ihr Pferd hitziger?

Viele Reiter sagen, dass ihr Pferd hitziger ist, nachdem sie Hafer gefüttert haben. Hierfür gibt es einige Erklärungen. Eine Erklärung für den spezifischen ‚Hafer-Effekt’ ist, dass Hafer bestimmte Stoffe enthält, die das zentrale Nervensystem beeinflussen wodurch man sich „glücklicher“ fühlt. Eine andere, gängigere Erklärung ist, dass die Stärke von Hafer für Pferde sehr leicht verdaulich ist, viel leichter als die Stärke anderer Getreidesorten. Nach dem Füttern von Hafer, gelangt die zu Zucker aufgespaltete Stärke schnell in das Blut des Pferdes und bei vielen Pferden liefert dies offenbar direkt Energie: sie werden hitzig!

Siehe auch den Artikel: Magnesium im Pferdefutter