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Trainingstipps von Marcus Ehning

In dieser Saison feierte der Pavo-Jungpferde-Cup seine erfolgreiche Premiere. Pavo wollte mit einer Turnierserie für Amateurreiter und ihre Nachwuchspferde neue Wege gehen und hat damit voll ins Schwarze getroffen. Denn das neue Prüfungsangebot wurde von den Teilnehmern nicht nur gut angenommen, sondern stieß bei ihnen auch auf große Begeisterung.

Über die Saison hinweg zeigten sie gute Leistungen und stellten ihre talentierten Nachwuchspferde gekonnt vor. Doch die Firma Pavo wollte noch einen Schritt weiter gehen und den Reitern neben dem neuen Prüfungsangebot noch einen weiteren Benefit ermöglichen. Und so durften die Finalsieger, sowie die drei erfolgreichsten Reiter aus den drei Qualifikationsprüfungen zu einem Trainingstag bei einem international anerkannten Top-Ausbilder fahren.

Die Springreiter freuten sich besonders, dass sie sich auf den Weg zu Marcus Ehning machen durften, denn der Borkener ist nicht nur für seinen feinen Reitstil weltberühmt. Er wird von internationalen Schülern und Kollegen als Trainer geschätzt und so kamen die vier erfolgreichsten Reiter des Pavo-Jungpferde-Cups Springen in den besonderen Genuss, von ihm trainiert zu werden. Ende September war es dann so weit und Stefanie Reining, Anna Groesdonk, Kathrin Oppenberg, und Johannes Pannenbecker machten sich auf nach Borken, um Ehning ihre Pferde zu präsentieren. Doch nicht nur die vier Reiter wollten sich diesen besonderen Tag nicht entgehen lassen. Antje Bossig, Claudia Spanjaard, Jaques van den Boom und Mirko Hagen lebten die Pavo-Firmenphilosophie, stets eine Rundumbetreuung zu gewährleisten und begleiteten die Reiter während dieses besonderen Tages. Dabei war der Beistand nicht nur moralischer Natur. Für die Aktiven und ihre Begleiter standen kühle Getränke bereit und im Anschluss an die Trainingseinheiten lud die Firma Pavo noch zu Kaffee und Kuchen ein. In gemütlicher Runde konnte sich so noch einmal über den Cup ausgetauscht werden. Außerdem gab es noch den ein oder anderen Tipp zum Thema Pferdefütterung und auch Marcus Ehning ließ seine Besucher an seinem langjährigen Erfahrungsschatz teilhaben, berichtete von seinem Trainingsalltag und den regelmäßigen Turnierreisen. Besonders hilfreich aber waren seine Tipps während der Trainingseinheiten. Die Teilnehmer kamen in Zweiergruppen in den Genuss des Unterrichts und konnten so sehr konzentriert und intensiv mit dem erfahrenen Ausbilder arbeiten. Den Anfang machten Anna Groesdonk, die ihren sechsjährigen Cassini II-Sohn Pep le Grand mitgebracht hatte, und Johannes Pannenbecker mit seinem sechsjährigen niederländischen Wallach Mr. X. Anna Groesdonk und Pep le Grand gehen seit der Saison 2015 gemeinsam an den Start und konnten bisher einige Platzierungen in Springpferdeprüfungen der Klassen A und L erreichen und gingen bereits einmal auf die Siegerehrung einer Springpferdeprüfung der Klasse M. Der Schimmel zeigte sich auch in Borken vermögend und rittig, Marcus Ehning forderte aber, dass er mehr aus sich heraus kommen müsste. Zunächst legte er deshalb besonderen Wert auf eine intensive Lösungsphase, in der er die Reiterin mit einer weichen Verbindung zum Pferdemaul viel auf langen Strecken vorwärts reiten ließ. Dabei wurden Stangen und Cavalettis in die Arbeit mit einbezogen. Diese nutzen auch Johannes Pannenbecker und Mr. X, um sich auf den anschließenden Parcours vorzubereiten. Nach einigen Sprüngen zum Aufwärmen ging es auf dem großzügig angelegten Platz dann ans Eingemachte. Es warteten anspruchsvolle aber faire Aufgaben auf die Paare. Marcus Ehning erklärte, der Parcours sei bewusst so angelegt, dass der Reiter korrekte Linien reiten und auf die Rittigkeit seines Pferdes achten muss. Er mahnte sowohl Anna Groesdonk als auch Johannes Pannenbecker an, dass sie die Distanzen genau vorbereiten und mit den jungen Pferden lieber die längeren Wege wählen sollen. Es war ihm wichtig, dass die Reiter ihre Vierbeiner auf exaktem Weg zu den Sprüngen bringen. Doch auch der Weg nach den Hindernissen erhielt die entsprechende Aufmerksamkeit. Hier wies Marcus Ehning beide Reiter darauf hin, dass dieser Teil des Parcours zwar oft ein wenig vernachlässigt wird, aber von großer Bedeutung ist. Um den Vorwärtsdrang von Pep le Grand zu erhalten sollte Anna Groesdonk nach dem Parcours beispielsweise nicht direkt zum Schritt durchparieren, sondern erst noch ein wenig im Vorwärts galoppieren und danach noch ein wenig traben. Johannes Pannenbeckers Mr. X zeigte sich motiviert und tendierte dazu, den Weg zum nächsten Hindernis schon ein wenig abzukürzen. Und auch wenn diese Eigenschaft später im Stechen nicht schaden kann, war es Marcus Ehning wichtig, den Wallach hier stets bewusst in die richtige Spur zu bringen, um dem Pferd immer eine passende Distanz zu ermöglichen und ihm genug Zeit zu geben, den neuen Sprung einzuschätzen.

Als abschließenden Tipp gab er beiden Reitern mit auf den Weg, im Training stets das zu üben, was später auf dem Turnier relevant wird. So sollten beispielsweise die fliegenden Wechsel nicht auf der Geraden, sondern erst in der Wendung geritten werden, damit die Pferde sich nicht angewöhnen, innerhalb einer Distanz den Galopp zu wechseln. „Der Galoppsprung des Wechsels ist immer anders als ein normaler Galoppsprung. Dadurch geht dann schnell mal die Distanz kaputt“ erläuterte der erfahrene Springreiter. Den gleichen Tipp gab der Borkener auch Stefanie Reining und Kathrin Oppenberg an die Hand. Stefanie Reining hatte Alaba gesattelt, mit dem sie auch das Finale des Pavo -Jungpferde-Cups hatte gewinnen können. Der erst vierjährige Schimmelhengst zeigte sich auch auf dem Borkener Springplatz springgewaltig und engagiert. Ehning legte Wert darauf, dass der Hengst lernt, selber zum Sprung zu gucken und sich eine Distanz zu suchen. Stefanie Reining sollte deshalb versuchen, nicht zu perfekt zu reiten, sondern auch mal einen Fehler zuzulassen, damit ihr noch junges Pferd daraus lernen kann. Dabei war es dem Trainer wichtig das Pferd trotzdem nicht alleine zu lassen, sondern ihm einfach ein wenig mehr Freiraum zu geben. Er sollte länger im Hals werden, um den Galoppsprung zu verbessern. Insgesamt zeigte das Pferd aber auch in dem anspruchsvollen Parcours, dass es gemeinsam mit seiner Reiterin den Sieg in dieser neuen Turnierserie verdient davon getragen hat. Und auch Marcus Ehning zeigte sich begeistert von dem Talent des Paares. Doch auch Kathrin Oppenbergs Cordina konnte ihn überzeugen. Die sechsjährige Stute, die stets bemüht war, keinen Fehler zu machen, muss für die Zukunft noch ein wenig mehr im Vorwärts geritten werden. Auch bei ihr forderte Ehning die Reiterin auf, ihr Pferd länger im Hals zu arbeiten und dem Pferd zu gestatten sich lang zu machen. Kathrin Oppenberg konnte diesen Tipp gut umsetzen und absolvierte den Trainingsparcours harmonisch und sicher.

Am Ende des Tages waren nicht nur die Teilnehmer zufrieden mit sich und ihren Pferden. Sie waren begeistert von Marcus Ehnings ruhiger Art, das Training anzugehen und wollen versuchen seine Tipps in der Zukunft umzusetzen. Doch auch der Ausbilder zog ein sehr positives Fazit unter diesen Nachmittag. Er zeigte sich sehr angetan von der Qualität der vier vorgestellten Pferde und freute sich darüber, dass die Reiter seine Anweisungen so schnell umsetzen konnten.

Ein rundum gelungener Tag, der als perfekter Abschluss der ersten Saison des Pavo – Jungpferde – Cups diente.

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